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Paletten wechseln, wenden, kippen

Verschiedene Systeme im Vergleich

Werfen Sie einen Blick auf gängige Verfahren für das Umpalettieren. Denn unabhängig davon, ob Sie sich für einen Palettenwender, Palettenwechsler, Palettenschieber oder einen Palettenkipper interessieren, ist es ausschlaggebend, dass Sie sich für eine Lösung entscheiden, die Sie täglich bestmöglich in Ihrem speziellen Anwendungsfall unterstützt.

System PSV

Palette unter der Ladung tauschen

Mit der Paletten-Schiebe-Vorrichtung PSV von SW-Paratus gehen Sie keine Kompromisse ein: Wechseln Sie die Palette unter dem Ladegut, ohne Druck auf die Ware auszuüben. Tauschen Sie defekte Ladungsträger im Handumdrehen, ganz gleich wie unregelmäßig das Packbild ist.

  • Auf langwierige, zeitintensive Prozesse mit aufwändiger Hydraulik und kostspieligem Aufwand für Energie oder Wartung können Sie verzichten. Das sekundenschnelle Umpalettieren gelingt allein mit einem Bediener und einem Flurförderzeug. Dadurch steigern Sie die Effizienz Ihrer Prozesse und optimieren den Materialfluss.
  • Das Umpalettieren mit der PSV punktet überdies durch niedrige Anschaffungskosten bei vorteilhaft kurzer Amortisationszeit. Lassen Sie sich für die PSV, die PSV-ULTRA und weitere Modifikationen für besondere Palettensysteme begeistern!
Palettenwender | Systeme im Vergleich
 

Palettenwender

Mit dem Palettenwender stellen Sie die gesamte Ladung auf den Kopf, daher erfordert dieses Verfahren ein durchweg homogenes Packbild. Ragen Kartons oder Gegenstände heraus, wird ein effektives Klemmen verhindert. Haben Sie es zudem mit empfindlichen oder richtungsgebundenen Produkten wie beispielsweise Flüssigkeiten oder Molkereiprodukten zu tun, kann das Wenden der Palette die gesamte Ware beschädigen. Schließlich müssen Sie viel Zeit für einen kompletten Wendevorgang investieren.

- zeitintensiv
- erfordert homogenes Packbild
- keine richtungsgebundenen Produkte
- keine (druck-)empfindlichen Produkte
- hohe Anschaffungskosten
- lange Amortisationszeit
- Energieverbrauch, Wartung

Palettenwechsler

Der Palettenwechsler übt seitlichen Druck auf die Ware aus, klemmt die Ladung oberhalb der Palette und hebt sie anschließend von der Startpalette. Dieses Verfahren setzt nicht nur einheitliche Seitenflächen der gepackten Ladung voraus sondern ebenso deren robuste Stabilität. Dies gelingt, solange Sie es mit sauber und symmetrisch gestapelten Verpackungseinheiten wie Kartonagen und Kisten zu tun haben. Herausragende Kartons oder Gebinde können den Hebeprozess im Palettenwechsler verhindern.

- seitlicher Druck auf Materialgut
- erfordert stabile Umverpackung
- erfordert homogenes Packbild
- hohe Anschaffungskosten
- lange Amortisationszeit
- Energieverbrauch, Wartung

Palettenwender | Systeme im Vergleich1
 
Palettenwender | Systeme im Vergleich2
 

Palettenkipper

Als Palettenkipper sind unterschiedliche Verfahren im Markt verfügbar, die die komplette Palette mit ihrem Ladegut in einem bestimmten Winkel auf die Seite oder eine Ecke drehen und kippen. Ist die Palette entlastet und frei, kann sie je nach Verfahren manuell oder mit Hilfsmitteln entnommen werden. Der gesamte Vorgang ist zeitintensiv. Müssen Paletten mit der Hand entnommen werden, geschieht dies auf Kosten der Ergonomie und Sicherheit bei zugleich steigendem Verletzungsrisiko.

- zeitintensiver Prozess
- Energieverbrauch, Wartung
- hohe Anschaffungskosten
- lange Amortisationszeit
- bei händischer Entnahme der Palette
  nachteilige Ergonomie, Verletzungsgefahr

Palettenschieber

Ein Palettenschieber schiebt das gesamte Ladegut von der Start- auf die Zielpalette. Während die Paletten auf dem Boden der Vorrichtung gehalten werden, umschließen Seiten- und Rückwände die Wareneinheiten. Nach dem Startvorgang bewegt der Antrieb den gesamten Überschieber bis sich das Materialgut komplett auf der Zielpalette befindet. Der Prozess verläuft relativ zeitintensiv und die gesamte Anlage erfordert einen separaten Stromanschluss.

- zeitintensiver Prozess
- hohe Anschaffungskosten
- lange Amortisationszeit
- Energieverbrauch, Wartung

Palettenwender | Systeme im Vergleich3